Newsletter 8/2026

Liebe Mitglieder und Freunde des Geschichts- und Altertumsvereins Ellwangen e.V.,

 

mit dem aktuellen Newsletter möchte ich Sie über aktuelle Termine und Veranstaltungen informieren.

 

 

Samstag, 12. September, 14:30 Uhr, Schlossmuseum Ellwangen

Öffentliche Führung Schloss Ellwangen

Besichtigen Sie das Schloss Ellwangen mit seiner wechselvollen Geschichte und erfahren Sie interessante Details über die Entstehung der fürstpröpstlichen Residenz.

Der Rundgang durch das Schlossmuseum führt zu den vielfältigen Sammlungen in den historischen Prunkräumen der Fürstpröpste. Gezeigt werden unter anderem: gusseiserne Ofen- und Wappenplatten, sakrale Kunstgegenstände, Schrezheimer Fayencen, fürstliches und königliches Mobiliar, Leben und Werk des Malerpoeten Karl Stirner sowie eine umfangreiche Puppenstubensammlung.

Gebühr: Erwachsene 10,00 Euro, Schüler/Studenten 5,00 Euro

Keine Anmeldung erforderlich, Treffpunkt Museumskasse, Museum 3.OG.

 

 

Freitag, 18. September, 18:00 Uhr Schlossmuseum Ellwangen

Sonderführung: Hexenverfolgung in der Fürstpropstei Ellwangen

Die Sonderführung behandelt eine dunkle Seite aus der Geschichte der Fürstpropstei. Die Teilnehmer erfahren etwas über den historischen Hintergrund der Hexenverfolgungen in Ellwangen. Im Mittelpunkt stehen dabei die bewegende Geschichte eines 16-jährigen Mädchens sowie die Rolle der Hochfürstlichen Verwaltung. Der Rundgang führt neben der Besichtigung der Schlosskapelle zu zwei Räumlichkeiten im Schloss, die aus der Zeit des Hexenwahns stammen. In den Jahren 1588 sowie 1611 bis 1618 wurden im Ellwanger Gebiet rund 450 Personen als Hexen, Hexer und Zauberer verurteilt und hingerichtet – damals eine der schlimmsten Verfolgungen im südwestdeutschen Raum.

Gebühr: 12,00 Euro pro Person

Anmeldung: erforderlich unter info@schlossmuseum-ellwangen.de

 

 

Sonntag, 20. September 2026, 18:00 Uhr, Schlossmuseum Ellwangen

Der Lustgarten der Ellwanger Regenten

Einblicke in die verborgene Gartenkultur von Schloss Ellwangen mit Museumsleiter Matthias Steuer.

Rund um Schloss Ellwangen befanden sich einst eine Reihe von Gärten und Gartenanlagen – einige davon sind bis heute erhalten geblieben. Der Vortrag nimmt die Teilnehmer auf eine Zeitreise durch die Gartengeschichte des Schlosses vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart mit. Im Mittelpunkt stehen die wenig bekannten Gartenanlagen der Fürstpröpste, darunter ein besonders bedeutender „Hirsch- oder Thiergarten“. Unter der württembergischen Verwaltung erlebte das Schloss eine neue Phase der Gartengestaltung: Der malerische „Klausengarten“ wurde im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt und zählt bis heute zu den reizvollsten Bereichen der Anlage. Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung der Schlossgärten im historischen Kontext – untermalt mit anschaulichen Entwurfsplänen, alten Ansichten und spannenden Geschichten aus der Schlossgeschichte.

Gebühr (inkl. Eintritt): 10 €. Keine Anmeldung erforderlich.

Info unter: www.schlossmuseum-ellwangen.de.

 

 

Ausstellung „Als Jagst, Kocher und Bühler noch zur Donau flossen“

Der Heimat- und Kulturverein Bühlerzell und Geifertshofen zeigt in Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen im Treppenhaus des Schlossmuseums die geologische Ausstellung „Als Jagst, Kocher und Bühler noch zur Donau flossen“. Auf zwölf Tafeln wird der zeitliche Ablauf und die Gründe für die Umkehr der ursprünglich nach Süden gerichteten Fließrichtung unserer Gewässer in das nördlich gerichtete Flusssystems des Rheins erläutert.

 

 

LGS-Gelände: Ellwanger Geschichtsstelen

60 Schülerinnen und Schüler des Peutinger-Gymnasiums haben sich im Kunstunterricht aktiv mit regionaler Geschichte auseinandergesetzt, indem sie die alte Kulturtechnik des Holzschnitzens erlernten und aus 20 Eichen künstlerische Werke für die Öffentlichkeit schufen.

Unterstützt wurden sie dabei von einem Bildhauer, der sein Können am Lernort Alamannenmuseum Ellwangen weitergab, sowie vom Geschichts- und Altertumsverein. Leitfrage für ihre Arbeit war: „Wie wollen wir regionale Geschichte greifbar machen?“

Eintrittskarte für das LGS-Gelände notwendig.

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Rathgeb

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